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		<title>Mehr über Dinge reden als Dinge zu machen.</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 17:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[angst haben]]></category>
		<category><![CDATA[prokrastinieren]]></category>
		<category><![CDATA[zukunftsangst]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe noch nie mein Bestes gegeben. Nein, ich weiß gar nicht was das ist oder wie man das macht. Gerade so eben war immer gut genug. Wie macht man das, wenn man etwas wirklich will? Wie macht man das, wenn man an etwas arbeitet bis zur völligen Erschöpfung? Wenn ich etwas wirklich will, wieso [...]]]></description>
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	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0117.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Ich habe noch nie mein Bestes gegeben. Nein, ich weiß gar nicht was das ist oder wie man das macht. Gerade so eben war immer gut genug. Wie macht man das, wenn man etwas wirklich will? Wie macht man das, wenn man an etwas arbeitet bis zur völligen Erschöpfung? Wenn ich etwas wirklich will, wieso mach ich es dann nur so halb oder gar nicht? Wenn ich Ordnung mag, wieso bin ich zu faul zum Aufräumen? „Du musstest dich noch nie richtig anstrengen!“, sagst du mir, weil du siehst, wie alles glatt läuft. Weil du siehst, dass mein Leben in Bahnen fließt, weil ich vorankomme, auch wenn ich nicht weiß wo der Weg enden wird. „Dir fällt halt alles leicht.“ Und das stimmt auch. Dinge, die man mag, kann man auch. Ich liebe es zu lernen – wenn es meinen Interessen entspricht und dann auch nur, bis ich meine, ich habe es jetzt verstanden. Und das passiert meistens ziemlich schnell. Zu schnell.</p>
<p>Ich bin nicht faul, das kann man nicht sagen. Ich arbeite zeitweise so viel, dass ich kaum zum Essen komme. Ich mag arbeiten. Mein Studium passt zu mir, wie Topf und Deckel, es interessiert mich, ich lerne viel. Aber nie so viel, dass ich sagen könnte, dass ist jetzt mein Optimum, meine Ressourcen sind erschöpft. Bin ich einfach nur zu genügsam?</p>
<p>Nein, bin ich nicht. Mir sind Dinge nicht egal. Mir ist noch nie egal gewesen, wenn ich etwas nicht konnte. Ist es auch jetzt nicht. Mir ist noch weniger egal, wenn jemand etwas besser kann als ich. Weil ich ehrgeizig bin. Weil ich Dinge wissen will. Weil ich interessante Gespräche führen will. Weil ich eine Meinung haben will. Weil ich will, dass andere das merken und ich coole Sache machen kann. An der Uni arbeiten zum Beispiel. Texte schreiben zum Beispiel.</p>
<p>Wenn Ehrgeiz und Interesse sich treffen, warum gibt es dann nicht in mir den ultimativen Biss, mein Bestes geben zu wollen? Nicht zu gucken, wie gut ich sein muss, um etwas zu erreichen, sondern das Beste aus mir rausholen zu wollen, weil ich wissen will, wie viel in mir steckt? Warum will ich diese Mauer nicht durchbrechen? Habe ich so wenig Neugierde auf mich selbst?</p>
<p>Die Antwort ist, weil ich Schiss habe.</p>
<p>Ich habe Angst, dass da nichts ist. Das die dunklen Stellen in mir einfach dunkel bleiben. Das ich über die Mauer schaue und sehe, dahinter ist alles öde. Wer kämpft verliert, wer nicht kämpft hat schon verloren. Sagt man so. Ich fühle das anders. Wenn ich nichts riskiere, nur das mache, was ich kenne, nicht auf die Suche gehe, dann kann ich immer noch sagen, dass da ja etwas wäre, wenn ich nur würde. Ich kann Pläne schmieden, wie etwas aussehen würde, wie mein Leben wohl wäre, ohne wirklich mein Herz zu riskieren. Ohne mich selbst zu enttäuschen, so leben, wie es sich eben ergibt. Keine Verantwortung tragen für mein Leben, weil ich nicht selbst entscheide, sondern auf Gelegenheiten warte. Mich nicht in Sachen hineinsteigern aus Angst, Dinge nicht zu schaffen. Alle Möglichkeiten offen halten, aus Angst, Türen zu schließen. Sich nicht mit dem Standard zufrieden geben, aber nur auf Sparflamme fahren. Zu viel Schiss haben vor dem eigenen Versagen und dann trotzdem Nachts ins Kissen weinen, weil man nichts erreicht hat. Mehr über Dinge reden als Dinge zu machen. Sich gerade jetzt beim Schreiben fast in die Hose machen vor Angst, dass man sich nie ändern wird und diese Angst nicht überwindet, genau weil man sich nicht traut, sich nicht vertrauen kann.</p>
<p>Ich will das nicht mehr. Vielleicht reicht es schon, wenn ich darin mein Bestes gebe, einfach keine Angst mehr zu haben. Ab heute. Ab genau jetzt.</p>
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		<title>Eine Spur im luftleeren Raum</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 20:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[allein sein]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[fremde]]></category>
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		<description><![CDATA[Flüchtige Begegnungen auf Fluren in öffentlichen Gebäuden. Verstohlene Blicke auf der kalt-nassen Straße vor deinem Haus. Eisiges Winken von Fenster zur Tür. Die gleiche Buslinie an vier von sieben Tagen. Immer sitzt du in der vorletzten Reihe, wenn ich einsteige. Du schaust nach draußen, hörst Musik, die ich sicherlich auch mag, die wir teilen könnten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/11/i_miss_you_by_teenagegrafiti.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Flüchtige Begegnungen auf Fluren in öffentlichen Gebäuden. Verstohlene Blicke auf der kalt-nassen Straße vor deinem Haus. Eisiges Winken von Fenster zur Tür. Die gleiche Buslinie an vier von sieben Tagen.</p>
<p>Immer sitzt du in der vorletzten Reihe, wenn ich einsteige. Du schaust nach draußen, hörst Musik, die ich sicherlich auch mag, die wir teilen könnten, aber unsere Leben treffen sich nicht. Dabei brauch ich dich. Weiße Straßenstreifen fliegen vorm Auge vorbei und ich überlege nach Worten, die niemand außer dir verstehen würde. Hunderttausendmal stelle ich mir vor, wie ich dir alle Dinge sage, die in mir schlafen und von denen auch du träumst. Manchmal sage ich sie Anderen in der Hoffnung, sie sagen die Worte, die du sagen würdest, bestimmt sagen würdest, aber sie kennen die richtigen Antworten nicht. Sie sind nicht so wie wir. Nicht so wie du bist. Nicht so wie ich dich in deinem Blick sehe. Weil wenn du nach draußen siehst, ist da dieser selbe Schleier, den ich im Spiegel sehe. Sekundenweise. Bei mir, bei dir.</p>
<p>Bevor ich dich anspreche, bist du schon ausgestiegen. Du schaust zurück, unsere Blicke treffen sich, wir lächeln und morgen wird es wieder so sein, dass du zum Fenster schaust, während ich mich genau vier Reihen vor dir setze, um nicht deinen Blick zu treffen.</p>
<p>Ich weiß, du vermisst mich, honey. Ich weiß, du vermisst mich, obwohl du mich noch nie hattest. Weil du mich noch nie hattest. Denn ich vermiss dich auch. Da ist ein leerer Platz an der Stelle wo jemand wie du fehlt. Komm her, komm hier her und umarme mich nur einmal, gib mir nur einen Kuss auf den Mund. Hinterlass wenigstens eine kleine Spur im luftleeren Raum.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/eine-spur-im-luftleeren-raum" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Playhouses</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 14:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[bier]]></category>
		<category><![CDATA[club]]></category>
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		<description><![CDATA[Playhouses Swept away by the river now Confounded Sound it out now Beneath the cigarettes and sugar shit of alcohol breath I can taste the ocean of your tongue Remember when we sat on the sidewalk of your old block Against the wall under the stars Talking about love&#8217;s meaning Well, I wasn&#8217;t dreaming I [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/11/tumblr_ltw9s7XgCR1qi23vmo1_500.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p style="text-align: center">Playhouses<br />
 Swept away by the river now<br />
 Confounded<br />
 Sound it out now</p>
<p style="text-align: center">Beneath the cigarettes and sugar shit of alcohol breath<br />
 I can taste the ocean of your tongue<br />
 Remember when we sat on the sidewalk of your old block<br />
 Against the wall under the stars<br />
 Talking about love&#8217;s meaning<br />
 Well, I wasn&#8217;t dreaming</p>
<p style="text-align: center">I meant every word <br />
 Just didn&#8217;t know your demons<br />
 Do you know mine, babe?<br />
 Are we wasting time, babe?</p>
<p style="text-align: center">- TV on the Radio -</p>
<p style="text-align: center"> </p>
<p style="text-align: left"><img class="alignnone" src="http://www.abgeschirmt.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Dreckige Clubs und dreckige Lippen. Vollgesaute Jeanshosen und versaute Witze. Beschissenes Bier und eine schale Nacht.</p>
<p style="text-align: left">Bierflasche in der Hand, Lichtpunkte in den Augen, meinen Herzschlag im Ohr, Strom in den Beinen und das Lächeln stupide aufs Gesicht gesetzt. Ich tanze Liebe und Spaß auf den Boden, bewege mich umgerechnet zehntausend Kilometer pro Song mit geschlossenen Augen, spüre nur diesen Raum schwitzen. Ringsherum nur bespaßte Gesichter, Lächeln und zu laut gesungene Worte. Ich bin so heiß wie dieser Ort und die Nacht will, dass wir uns finden, um Puppenhäuser einzutreten.</p>
<p style="text-align: left">Er hattest mich einmal gefunden, irgendwo auf der Straße, wie eine ausgerissene Katze lief ich herum. Da war auch dieser Club gewesen. Da war auch Bier gewesen und der Dj hatte zu viele Liebeslieder gespielt. War da Regen in meinem Gesicht? Der Herbst spuckte mich an und ich sprang in Stoffschuhen von Pfütze zu Pfütze zu dem Tinnitus in meinen Ohren. Der pelzige Geschmack in meinem Mund vermischte sich mit den letzten Tönen des Tanzen. Meinen Blick zu Boden gewannt, merkte ich nicht, wie er von hinten an mich heranfuhr.</p>
<p>&#8220;Hey!&#8221; Ich erschrak.</p>
<p>&#8220;Hey!&#8221; Sein Fahrrad war blau, ich bemerkte das sofort. Eisenblau und ihm fehlten ein paar Speichen. Ich kannte ihn, er war auch da gewesen in diesem Gewühl aus Alkohol, Beats und Menschen. Ich wusste, wie es jetzt weiter ging. Er wusste es auch. Wir spielten das Spiel. Er fuhr mich mit dem Rad zu sich nach hause und dort spürte ich mehr als den Wein oder das Bier, dort war ich angekommen vom Streunen. Ohne es vorher gewusst zu haben, hatte ich diesen Ort beim Springen im Regen gesucht.</p>
<p>Ich hatte Angst zu viel von mir preiszugeben, denn ich wusste, wie die Männer ticken. Keine Euphorie zeigen, das Spiel spielen. Der Fluss in mir wuchs zum Meer an, aber ich zeigte nur den Bach. Sich schämen für das, was man macht, weil das, was man will zu viel ist für jetzt. Als ich sagte &#8220;Ich will dich wieder sehen.&#8221; meinte ich damit &#8220;Ich habe mich verliebt.&#8221; Angst davor haben, dass er den Eindruck, den Schein, besser findet als das Sein. Nicht genug sein, weil der andere so gut tut und dann Theater spielen, Bäche formen. Kein Strom drang aus mir raus, nur das Spiel. Liebe spielregeln. Kontrollieren. Versagensangst. Dinge lieber bleibenlassen als zu scheitern. Wasser versickern lassen, austrocknen, weil alles besser ist als unkontrollierbares Meer innendrin. Er rief mich an, ich nahm nicht ab. Abebben lassen aus Angst vor der Flut.</p>
<p>Aber die heutige Nacht will, dass wir uns finden. Puppenhäuser eintreten. Mit geschlossenen Augen sehe ich ihn zwischen den Blitzen, denke an die Nacht von vor zwei Jahren, da ist wieder das Meer in mir. Er ist da. Er ist hier. Ich bin so heiß, dieser Raum schwitzt. Zwischen zwei Beats steht er da im Blitzlichtgewitter und lächelt mich an. Beat für Beat tanze ich mich zu ihm hin und da ist nur noch Musik in mir. I could taste the ocean on his tongue. Meer in mir, Meer in seinem Mund. Küsse im Takt der Musik. Ist das wieder das Spiel? Wie weit kann ich gehen? Ist Liebe das, was passiert, wenn das Meer übers Ufer tritt?</p>
<p>Meer ist nicht immer hellblau, meins ist schwarz und so tief, dass ich selbst den Grund nicht sehe. Es macht uns Angst. Sind da auch schwarze Stellen in ihm? Wird das alles irgendwann diese Schmetterlinge wegspülen? Wieder der Versuch mein Gesicht zu wahren. Wieder das Spiel. Wieder das Theater. Wieder Puppenhäuser aus Plastik am Rande des Flusses. Wir die Protagonisten. Ich habe keine Lust mehr, das alles zurückzuhalten. Ich will das alles spüren. Ich will keine Angst mehr davor haben, was passiert, wenn du das alles siehst.</p>
<p>Küsse auf der Tanzfläche zwischen einem Bier und dem nächsten Schnaps. Gespräche zwischen zwei Zigaretten. Ich setz jetzt alles auf ihn. In mir Panik. Ich weiß nicht, ob das Kribbeln in meinem Bauch mich warnt oder antreibt. Ich trinke zu viel, er lacht über mich. Wenn ich ihm jetzt sage, dass ich mich gerne verlieben möchte, sage ich dies zwei Jahre zu spät. Zwei verschwendete Jahre.</p>
<p>Wenn das Meer da ist, werde ich schwimmen lernen. Es nimmt alle Puppenhäuser mit. Und mich auch.</p>
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		<title>Watte und Wein</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 10:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Blut]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Leere]]></category>
		<category><![CDATA[nichts empfinden]]></category>
		<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Watte]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ist nichts. Ein weißes Blatt Papier, ein Stift, aber die Worte kommen nicht. Bloß kein leeres Blatt akzeptieren, schreibe ich, und streiche es durch. Da sind keine Emotionen, nur Alltagsaphorismen, mit Spucke an beschlagene Busfenster geschrieben. &#8220;Der Sinn des Lebens ist leben&#8221; und die Luft ist zu schwer zum atmen. Trotzdem ist da dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/10/24635851_770b87a86e.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Da ist nichts. Ein weißes Blatt Papier, ein Stift, aber die Worte kommen nicht. Bloß kein leeres Blatt akzeptieren, schreibe ich, und streiche es durch.</p>
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<p>Da sind keine Emotionen, nur Alltagsaphorismen, mit Spucke an beschlagene Busfenster geschrieben. &#8220;Der Sinn des Lebens ist leben&#8221; und die Luft ist zu schwer zum atmen. Trotzdem ist da dieser Schnupfen, dieses Kratzen im Hals; wo ist meine Stimme geblieben? Da war mal mehr als dieses Flackern von Dunkelgrauschwarz in mir. Niemand in mir. Eintausend Fremde mit mir auf hundert Quadratmetern und niemand in mir. Niemand da.</p>
<p>Der Wein fließt in uns hinein, vermischt sich mit unserem Blut, macht es röter als es sein darf, steigt uns zu Kopf, macht alles rosarot, dunkelrubinschwarz und später tränenklar. Du erzählst mir von Einsamkeit und den Dingen dahinter, du sagst, dass Sehnsucht alles ist, was du hast. Du willst Liebe, du kannst nicht mehr allein sein und Nächte sind immer nur dunkel. Du willst jemanden kennenlernen, das Leben teilen, was erleben. Mit jedem Heulen eine neue Story.</p>
<p>&#8220;Mir geht&#8217;s so gut, ich bin leer.&#8221; Du lachst und erzählst mir, wie voll ich bin. Merkst du denn nicht, dass da nichts mehr ist außer dem Wein? Siehst du nicht, dass da nur noch Suff in mir ist? Suff und Lachen, so laut. So, so, so unendlich laut. Immer wieder diese Snapshots von ihm dazwischen. Achterbahnfahren ohne Gefühl. Mentos in Cola und nichts passiert. H2O2 ohne Knall. Jahre vergehen und alles bleibt gleich. Jahrzehnte vergehen und ich bin immer noch die Alte. Nicht schlafen können vor Aufregung, doch im Blut sind keine Endorphine. Angst haben vorm Verpassen, wach bleiben und dann zu lange schlafen. Tanzen ohne den Beat zu spüren, aber das Licht flackern sehen. Sprechen ohne was zu sagen. Nicht zuhören, alles aufnehmen, aber trotzdem nicht bei dir sein. Da sind keine Tränen in meinen Schluchzern und auch das ganze Lachen klingt falsch. Da ist nur Himmel in mir, nur Träume, kein Leben ist da. Wie lang, wie hart, muss ich noch fallen, bis es schmerzt? Wie oft muss ich mich noch schneiden bis ich das spüre? Und wenn Blut von Herzen kommt, wieso führt Verbluten dann zum Tod?</p>
<p>Ich sammel alles Rot ein mit Wattebüscheln, die ich auf Böden finde. Sie sind schmutzig, lagen schon lange hier, nehmen kein Herzblut mit, machen alles nass.</p>
<p>Du sprichst von neuen Orten und Tapeten wechseln sich, aber es wird dir nichts nützen, nein. Ich habe es versucht. Der neue Anstrich ändert nicht den Putz und der Ort wird dich nicht ändern, der Ort bist du.</p>
<p>Unsere Handabdrücke auf beschlagenen Busfenstern. Spuren im Regen, unsere Zeit verläuft wie in Sand. Nein, da bleibt nichts mehr. Wir sind gleich schon weg. Orte lassen das Ichwarhier nicht zu und werden überrannt. Orte überrennen uns, nicht die Menschen. Sie schubsen nur und das tut nicht weh. Fetzen von uns irgendwo dort im Regen, beim weißen Atem der Wälder und wir atmen nass ein. Der Wald war schon immer da, aber ich bin kein Ort, bin schon wieder weg. Wind in den Haaren, alles weht, ich bleib auf der Straße stehen, seh dich vorbeiziehen.</p>
<p>Wattepads fallen aus deiner Tasche, ich sammel sie auf und stopf sie mir ins Herz. Da ist kein Blut an ihnen, nur der Wein und diese Watte. Immer nur Watte und weiß.</p>
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		<title>Es war in der Brombeerzeit.</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 14:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[brombeeren]]></category>
		<category><![CDATA[erbkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[gehbehinderung]]></category>
		<category><![CDATA[generationen]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[vererbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie schaut in ihre Teetasse, &#8216;heiße Liebe&#8217;, trinkt sie und die Teetasse ist ein Erbstück ihrer Großmutter, meiner Urgroßmutter. Irgendwann wird es meine Teetasse sein und mir Halt geben, wenn ich halbe Wahrheiten erzähle, weil ganze Geschichten schwieriger werden, je enger man sich steht. &#8220;Geht&#8217;s dir gut?&#8221; &#8220;Ja, sehr gut.&#8221; &#8220;Das ist gut.&#8221; Wir sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/08/1014599965_ad70d28a64.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Sie schaut in ihre Teetasse, &#8216;heiße Liebe&#8217;, trinkt sie und die Teetasse ist ein Erbstück ihrer Großmutter, meiner Urgroßmutter. Irgendwann wird es meine Teetasse sein und mir Halt geben, wenn ich halbe Wahrheiten erzähle, weil ganze Geschichten schwieriger werden, je enger man sich steht.</p>
<p>&#8220;Geht&#8217;s dir gut?&#8221; &#8220;Ja, sehr gut.&#8221; &#8220;Das ist gut.&#8221; Wir sind ehrlich, aber das ist nicht genug. Es reicht gerade zum angenehmen schweigen.</p>
<p>Ich stecke meinen Mund voll Brombeeren, sie färben meine Hände blau. Der Geschmack erinnert mich an früher, als wir sie noch selbst sammelten, um Gelee daraus zu machen. Auch den Entsafter bekam sie von ihrer Großmutter. Ich frage mich, ob wohl alles in unserer Familie weitervererbt wird und was davon bei mir bleibt. Krankheiten? Entsafter? Brombeergelee?</p>
<p>Wann waren wir das letzte Mal im Wald, um Brombeeren zu sammeln? Vor fünfzehn Jahren? Ist es etwas kürzer her? Sie lehrte mich pflücken, nur die Guten. Sie lehrte mich dort im Wald zwischen Brombeersträuchern, dass man vor Dornen aufpassen muss und nicht alles in den Mund stecken darf. Man kriegt sonst Fuchsbandwürmer. Sie zeigte mir dort in den Wäldern unserer Generationen, was es bedeutet zu ernten, auch wenn man gar nichts gesät hat. Was es bedeutet, den ganzen Tag auf dem Boden herumzukriechen, sich zu bücken. Manchmal fanden wir nichts und sie sagte dann: &#8220;Tja, manchmal läuft man sehr lange und bekommt trotzdem nicht, das, was man will. Und man bekommt nie, was man verdient hat.&#8221; Sie liebte es. Sie lehrte uns alles, was sie wusste. Sie zeigte uns, wie der Entsafter funktioniert, wie viel Zucker einen guten Gelee machen und wie man Gelee mit Gewürzen verfeinern kann. Das hatte auch Urgroßoma schon so gemacht und wir staunten, denn Urgroßoma kam aus einer anderen Zeit und trotzdem überlebten manche Dinge die Generationen. Entsafter. Krankheiten. Brombeergelee.</p>
<p>Irgendwann kam unsere Mutter nur noch mit, um uns zu lehren, wo man die Beeren findet, weil selbst konnte sie sich nicht mehr bücken, obwohl sie es liebte. Sie konnte gar nichts mehr mit ihren Beinen machen, außer stehen und schwankend so etwas ähnliches tun wie gehen. Genau wie ihre Großmutter. Genau wie ihr Vater, ihre Schwester und ihr Bruder. Genau wie Generationen vor ihr und nach ihr.</p>
<p>Sie zeigte uns, uns drei Mädchen, ihren Töchtern, was es heißt für jemanden zu arbeiten, wie man Schmerzen für andere trägt und die eigenen Schmerzen mit Würde medikamentiert. Wie man sich für jemanden bückt, dass man Dinge für andere tun muss und sich nicht beklagt. Dass man nicht weint, wenn man Angst hat vorm eigenen Körper. Sie lehrte uns, dass man im Leben immer wieder Dinge aufgeben muss und vieles nie wieder zurückkommt. Sie versuchte uns zu lehren, dass man im Jetzt lebt und die Generationen nicht aufhalten kann.</p>
<p>Aber ich verstand die Lektion nicht. Vielleicht war ich zu klein, vielleicht war ich zu unaufmerksam, vielleicht zu dumm. Ich schrie sie an, dort im Wald, wo alles voller stacheliger Büsche war und die Herbstsonne alles kalt machte. Sie schlug mich. Sie schlug mich ins Gesicht. Dabei sah sie mir in die Augen. Den Blick kannte ich nicht und sollte ihn nie wieder sehen, aber ich wusste jetzt, dass man nicht verstehen muss, sondern es manchmal reicht, wenn man Dinge tut. Wie alt war ich da? Zehn? Elf? Meine Schwestern, in ihren sackartigen Kinderjeans und roten Jerseypullis sammelten weiter, als ich sie ansah. Wir waren jetzt eifrig, ich sammelte bis meine Hände blutig und kalt waren. Meine Kinderhände waren blutig und ich war demütig. Sie lehrte mich Demut. Auf dem Rückweg sagte sie, wir sollten laufen. &#8220;Lauft! Lauft, so schnell ihr könnt!&#8221; Wir hätten in dem Moment alles getan, was sie wollte und liefen schneller als wir konnten. Sie stand nur auf ihren goldenen Gehstock gestützt, auf dem Waldweg in der kalten Septembersonne und weinte. Sie war vierzig Jahre und weinte Tränen, die so glänzten wie ihr Gehstock.</p>
<p>Sie rief uns hinterher &#8220;Ihr müsst lernen, auch die normalen Dinge zu schätzen!&#8221; und humpelte weiter. Seitdem waren wir nie wieder im Wald, aber ich renne jetzt und weiß zu schätzen, was mir gegeben ist. Auch das lehrte sie mich.</p>
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		<title>Wir waren aus Gold.</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 17:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[dreiecksbeziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich rief dich einmal an. Ich rief dich zweimal an. Ich rief dich dreimal an. Ich rief dich viermal an. Ich rief dich fünfmal an. Ich rief dich sechsmal an. Ich rief dich siebenmal an. Ich rief dich achtmal an. Ich rief dich neunmal an. Ich rief dich zehnmal an. Ich rief dich elfmal an. [...]]]></description>
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	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/08/Summerkss.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Ich rief dich einmal an. Ich rief dich zweimal an. Ich rief dich dreimal an. Ich rief dich viermal an. Ich rief dich fünfmal an. Ich rief dich sechsmal an. Ich rief dich siebenmal an. Ich rief dich achtmal an. Ich rief dich neunmal an. Ich rief dich zehnmal an. Ich rief dich elfmal an. Beim zwölften mal legte ich nach dem ersten Klingeln auf und hatte es begriffen. Es war vorbei. Du und ich, das hatte nie angefangen, aber es war jetzt vorbei.</p>
<p>Wir waren 17, du warst viel älter und grenzenlos. Du warst riesig und erwachsen, ich wollte so sein wie du und alle anderen auch. Einen Sommer lang gabst du uns alles, was wir hatten. Irgendwie hast du alles freigesetzt, was in uns schlief. Träume, Phantasien, Glück. Aggression, Kriminalität, Selbstzerstörung, Hass. Du warst intensiv und der Sommer wurde zu einer Lomofotografie in unseren Köpfen. Alles war bunt, schrill, besonders.</p>
<p>Wir bekifften uns mithilfe selbstgebauter Bongs aus Fantaflaschen und Trompetenköpfen, aus Eimern, aus Teekannen. Wir tranken irgendwas, was du im Wald gesammelt hattest und die Lomobilder produzierte. Wir starben tausend Tode. Wir lagen zu dritt im Bett und hörten Cypress Hill, während wir weinten, uns küssten und dann wieder weinten. Du fragtest, wie man &#8220;Gurke&#8221; schreibt, ich buchstabierte es dir, Tini lachte dabei und du verschriebst dich. In meinem Nachttisch liegt immer noch ein Zettel mit der Aufschrift &#8220;Du Gurge!&#8221;.</p>
<p>Wir gingen nacktschwimmen, fuhren zu Seen, sprangen irgendwo betrunken von Klippen. Irgendwie schien nur die Sonne. Wenn ich heute gelbe Sonnenbrillen trage, sehe ich wieder wie früher. Ich trage nur gelbe Sonnenbrillen. Liebe ist nicht rosarot, sie ist sonnengelb und wir waren aus Gold.</p>
<p>&#8220;Ich glaube, ich bin voll verknallt!&#8221; Tini gestand mir das irgendwo in der Nacht zwischen dem Zaun, über den wir ins Freibad einbrachen und der Flasche Erdbeersekt aus dem ALDI für 2,49 €. Ich kicherte nur und wusste nicht, dass ihr das wirklich wichtig war. Es erschien mir so lächerlich. Damals hatte ich noch nicht gelernt, dass Menschen immer in Halbwahrheiten sprechen. &#8220;Der ist ein Freak!&#8221;, lachte ich dir nur ins Gesicht. Er war verrückt. Und wir waren es auch.</p>
<p>Es war kalt im Wasser, ich bekam Gänsehaut und die Wellen zogen vom Wasser in die Luft und machten mich ganz schwindelig. Ihr wart allein im Wasser, ich war allein auf den warmen Steinen und sah zu, wie die Wellen die Sterne berührten, während ihr im Wasser immer näher zueinander schwammt. Als Mund auf Mund traf, lachte ich am lautesten und sprang mit einer Arschbombe zu euch. Wellen, Wellen, immer mehr Wellen, die ich machte. Ich lachte euch an, du küsstest mich. Wer von euch beiden es zuerst war, weiß ich nicht. Wir küssten uns und bei jedem Kuss wurde ich freier. Das Wasser verlor seinen Chlorgeschmack. Es schmeckte nach Salz und euer Schweiß weckte das Meer in mir. Wir trieben auf dem Wasser. Alles machte Spaß, es war nur Spaß. Der Sekt war das Meer in mir, er wog mich hin und her, während ihr mich küsstet. Mein Bauch war voller Lachen und süßem Erdbeersekt, mein Mund war voller Zungen.</p>
<p>Als die Taschenlampen uns suchten, waren wir schon längst mehr als nur nackt gewesen und liefen mit unseren Klamotten in der Hand über die Wiesen, zogen uns im Wald beim Laufen an und rannten und rannten. Es brannte in der Lunge, jemand hatte mich in die Lippe gebissen, ich blutete, die Beine schmerzten, aber er rannte schneller, wir wollten mit. Du schautest nicht nach hinten, außer einmal, als sich unsere Blicke trafen. Du ranntest schneller, wolltest gejagt werden, Tini rief nach dir. Mir war das zu blöd. Ich blieb stehen. Ich gab blutige Abschiedsküsse, die nach Eisen schmeckten, nicht nach dem Gold, das ich in uns sah.</p>
<p>Die Küsse waren beschmiert mit meinem Herzen, aber ich war nicht verknallt. Ihr wart es. Als du mich den nächsten Mittag anriefst, lag die letzte Nacht über uns wie geträumt. Ich wollte den Traum behalten, aber du wolltest mich. Mein Lachen zeigte, wie überfordert ich war. Ich kicherte und nahm dich nicht ernst. Du warst verrückt, du warst Spaß, du warst verknallt. Du wolltest nur mich. Ich sah nur die letzte Nacht und wusste nicht, dass die letzte Nacht nur der Höhepunkt deines Sommers gewesen war. Du gestandest mir alles. Es waren unglaublich viele Situationen an die du dich erinnern konntest, Dinge, die ich sagte, wann ich dich berührte, wie ich roch, es war schön.</p>
<p>Eine Nacht, dachte ich, wir waren doch drei. Du legtest auf.</p>
<p>Ich rief dich einmal an. Ich rief dich zweimal an. Ich rief dich dreimal an. Ich rief dich viermal an. Ich rief dich fünfmal an. Ich rief dich sechsmal an. Ich rief dich siebenmal an. Ich rief dich achtmal an. Ich rief dich neunmal an. Ich rief dich zehnmal an. Ich rief dich elfmal an. Beim zwölften mal legte ich nach dem ersten Klingeln auf und hatte es begriffen. Es war vorbei. Du und ich, das hatte nie angefangen, aber es war jetzt vorbei.</p>
<p>Mein Sommer war vorbei. Es war Anfang August, aber der Sommer war schon vorbei. Und als ich nach dem ersten Klingeln auflegte hatte ich auch verstanden, dass ich nie wieder so einen Sommer haben würde. Ich bin damals frei gewesen.</p>
<p>Manchmal sehe ich dich und beobachte dich von weitem. In der Zwischenzeit hat man dich oft mit Tini gesehen und ich frage mich, ob du ihr jemals von uns erzählt hast. Von dem Telefonat, das mir dein Herz zu Füßen legte und mein Leben wieder so machte, wie es immer gewesen war. Ihr seid jetzt zusammengezogen, seid jetzt erwachsen. Manchmal vermisse ich dich so unglaublich. Vermisse ich dich, den Sommer oder nur wie ich damals war? Was vermisse ich?</p>
<p>Ich wusste nicht, dass blutige Küsse die Weichen stellen. Aber ich ahnte, dass meine Jugend vorbei war, als ich nach dem ersten Klingeln resignierte.</p>
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		<title>When we were young&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 17:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich fühlte mich noch nicht bereit. Ich sagte, darüber müsse ich nachdenken. Deine Frage brannte mir im Kopf und raubte mir meinen Schlaf. Heiraten. Das ging mir zu schnell und überhaupt&#8230; Ich lebte munter in den Tag hinein, ich hatte nun die Kontrolle über mein Leben verloren, vielleicht hatte ich sie nie gehabt. Ich wusste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/02/3892125851_9f284f1cae_z.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Ich fühlte mich noch nicht bereit. Ich sagte, darüber müsse ich nachdenken. Deine Frage brannte mir im Kopf und raubte mir meinen Schlaf. Heiraten. Das ging mir zu schnell und überhaupt&#8230; Ich lebte munter in den Tag hinein, ich hatte nun die Kontrolle über mein Leben verloren, vielleicht hatte ich sie nie gehabt. Ich wusste nie was morgen kommt und wollte es noch weniger wissen.</p>
<p>Heiraten. Ich wollte nicht mehr hier bleiben, ich wollte weg, wie hätte heiraten in meinen Plan passen können? Das eingeschränkte soziale Umfeld, die Bevormundung durch offensichtlich gescheiterte Persönlichkeiten – mir war langweilig. Hier. Ich musste beinahe kotzen. Ich musste weg.<br />
 Klar, du und ich, wir hatten Spaß gehabt. Bei unserem ersten Date endeten wir vom Regen durchnässt, erschöpft und verschwitzt nebeneinander im Bett und kuschelten uns aneinander. Dein Körper hat mir gefallen, doch das taten andere auch. Als ich nach hause ging, grinste mir deine Mutter wissend hinterher, während ich verliebt vor mich hin tanzte. Heiraten? Wie trifft man diese Entscheidung? Wie kann ich wissen, ob Du die beste Wahl für mich bist?</p>
<p>Klar, ich hatte mich schon mit vielen Mädchen ausgetobt, und war mir nun um so sicherer, dass du etwas besonderes bist. Ich stand immer abseits, doch jetzt nicht mehr alleine. Vielleicht wäre ich an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit glücklich gewesen. Aber ich wollte doch hier raus, hier weg, nie mehr zurückkommen. Ich war unglücklich. Heiraten? Nur um nicht allein zu sein? Ich hatte von Ehen gehört bei denen es nur ums Geld ging und fand meinen Grund besser. Heiraten. Ich sprach mit meinen Eltern die mich anlächelten, das Verständnis hielt ich für geheuchelt. Sie sagten, wenn es die richtige ist, spürst Du es. Du weißt es. Ich wußte es nicht. Ich glaubte, dass mein Vater eher meiner Mutter schmeicheln als mir helfen wollte. Damit war klar, dass man bei den richtigen Problemen alleine ist.</p>
<p>Ich ging dir aus dem Weg. Wir haben wochenlang nicht miteinander gesprochen. Ich sah dich weinen und wollte doch nur, dass du glücklich bist. Dich jeden Tag sehen zu müssen, war das schlimmste. Weg von hier, von allem. Vielleicht nicht von dir. Vielleicht mit dir. Du wolltest meinen Traum nicht teilen. Ich konnte es nicht. Wir haben nie geheiratet.</p>
<p>Wir wurden nach langer Zeit, an einem anderen Ort wieder Freunde. Mir hat das gereicht. Zwei Jahre später wird meine Mutter sterben, du wirst bei mir sein. Vier Jahre später werde ich dich mit deiner besten Freundin auf ihrer Abschiedsparty betrügen und sie erst zehn Jahre später wiedersehen. Ihr werdet fünf Jahre nicht miteinander sprechen. <br />
 Das alles war lange vor der experimentellen Phase. Bei dir hieß das, Männer die sich die Haare glätten und Strähnchen färben lassen, bei mir eine Mischung aus Zolpidem, beschissen gestrecktem Pep, Alkohol und schlechtem Weed zum runterrauchen.</p>
<p>Sechzehn Jahre später treffe ich dich wieder. Es ist Karneval. Dein Verlobter ist dabei. Wir sprechen über die Zukunft. Die Vergangenheit ist mir peinlich. Ich suche Anzeichen von Wissen in dir, in deinem Verlobten. Pisser. Wahrscheinlich kannst du dich an all das nicht mal mehr erinnern. Wir sind zwanzig. Du bist erwachsen geworden. Ich bin noch immer vier Jahre alt, nachdenklich und alleine. Heiraten? Ich war in der Pinguingruppe, Du warst in der Bärengruppe. Es hätte nie gut gehen können.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Dieser Artikel wurde uns von <a href="facebook.com/milseN">Marian</a> zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. &lt;3</p>
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		<title>Ich starre nur.</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 22:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Als wir damals Bus fuhren, war es ein unheimlich heißer Nachmittag in San Juan. Es war so heiß, dass  unsere Körper in dem vollgepackten Bus aneinander klebten. Haut klebte auf Haut. Kleidung klebte auf Haut. Haare klebten im Gesicht. Ich roch meinen Nebenmann. Es war so heiß, es waren bestimmt 50 Grad in dem Bus. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/02/Hot-bus.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Als wir damals Bus fuhren, war es ein unheimlich heißer Nachmittag in San Juan. Es war so heiß, dass  unsere Körper in dem vollgepackten Bus aneinander klebten. Haut klebte auf Haut. Kleidung klebte auf Haut. Haare klebten im Gesicht. Ich roch meinen Nebenmann. Es war so heiß, es waren bestimmt 50 Grad in dem Bus. Die Busfahrt dauerte länger als erwartet und wir waren müde vom Tag, den wir in der Stadt verbracht hatten. In der Stadt, in der wir nur zu Besuch waren. Die Stadt war so aufregend für uns, und alles war neu und spannend und irgendwie bunt und ermüdend. „Ich könnte hier den ganzen Tag sein.“, sagte ich zu dir. Ein Platz wurde frei und ich bot ihn dir an. „Hab voll die Blase am Fuß.“, sagtest du und  schobst deinen FlipFlop etwas nach vorne. Ich sah hinunter auf deinen Fuß und beobachtete die Blase, die zwischen deinem dicksten Zeh und deinem zweitdicksten Zeh lag. Der Bus ruckelte. Ich wurde herumgeschleudert gegen andere Menschen und berührte circa sieben feuchte Körper. Auch den Mann, der so übel roch. Ich fand das ziemlich eklig. Mir kam etwas Kotze hoch, ich musste mich jetzt echt konzentrieren, um mich nicht zu übergeben. Der stinkende Mann sagte etwas zu mir. Er nuschelte. Und auch, wenn ich kein Spanisch verstand, so wusste ich doch, dass er lallte. Ich machte ihm mit einer abwehrenden Handbewegung deutlich, dass ich kein Spanisch verstand. „Sorry, i don‘t speak Spanish.“ Ich zeigte ihm ein aufgesetztes Lächeln und drehte mich um. Tipp tipp auf die Schulter.Er sprach mich wieder an. Diesmal in Englisch. Ich verstand ihn trotzdem nicht. Er lallte etwas von „drinking“ und „feel bad“. So wie der roch, war es kein Wunder, dass ihm schlecht war. Wahrscheinlich hatte er trotz der Hitze seine übliche Ration an Alkohol hinuntergekippt. Eklig war er. Ich dachte mir das wirklich so: „Ekelhaft.“ Sagte ich das auch so zu dir? Ich glaube ja, oder? „Eklig, der Typ da.“ Wahrscheinlich rollte ich mit den Augen. Ich zeigte ihm die kalte Schulter, heimlich hoffend, dass bald ein Platz neben dir frei sein, oder er aussteigen würde. Mir war schlecht, und mir war zu heiß und der Typ stank so bestialisch und dann sprach der mich auch noch an. Und jetzt lehnte der sich auch noch mit voller Kraft gegen mich, verdammte Scheiße. Ich dachte echt, ich raste aus. Ich guckte so über die Schulter, der hatte sich echt gegen mich gelehnt. „Wie ekelhaft ist das denn jetzt!“ Mir kam wieder Kotze hoch. Ich schubste ihn weg und schrie ihn an, er solle mich in Ruhe lassen. Ich glaub, ich sagte sogar „Fuck off!“. Mir fiel so schnell nichts anderes ein auf Englisch. Ich mein, was hättest du gesagt, wenn ein besoffener Assi sich einfach auf dich fallen lässt? Sagt man da „Fuck off!“ im Englischen? „Piss off?“ „Leave me alone?“ Jedenfalls sagte ich, glaube ich, „fuck off!“. In dem Moment, als ich ihn leicht schubste, fuhren wir wieder über einen Hubbel und die ganzen schwitzigen Körper wurden durch den Bus gewirbelt. Inklusive meinem und seinem. Er fiel hin. „Nee, echt, das geht gar nicht. Wie voll ist der denn?“ Ich lachte ein wenig vor Empörung. Das ist so bescheuert, ich mach das immer, wenn ich verlegen bin oder ich mich selbst überrasche. Du lachtest nicht zurück. Deine Augen waren groß. Deine Augen sahen den Mann an. Deine Augen waren starr. Ich drehte mich um. Der Mann, der Assi, lag auf dem Boden und hatte eine Art Krampfanfall. In seinen Augen sah man nur noch das weiße und er bewegte sich, als würde er von Stromschlägen erschüttert. Meine Augen wurden mindestens so groß wie deine. In meiner Brust gab es plötzlich keine Luft mehr. „Irgendwas muss ich machen.“, dachte ich, sagte aber nichts. Ich dachte daran, dass ich ihn geschubst habe, dass alle das gesehen haben, dass ich doch nichts böses wollte, dass ich doch nicht wusste, was los ist. „Was soll ich denn jetzt machen? Wie hilft man denn so einem?“ Ich sagte immer noch nichts, ich tat auch nichts. Ich stand nur mit aufgerissenen Augen dort im Bus und lies meinen schwitzigen Körper gegen andere schwitzige Körper schaukeln. Ich hatte so Angst, dass er stirbt und ich ihn dann getötet habe. Ich. Nur durch einen Schubser. „Was mach ich denn jetzt?“ Mir war nicht mehr schlecht. Meine Brust war so luftleer, dass ich schwebte. Eine Frau schrie. Ein Mann stürzte auf den Krampfenden zu. Sie drückten an ihm herum und riefen irgendwas von „Bus anhalten“, „Notarzt“ und „er atmet nicht“. Ich starrte nur. Ich war gar nicht da. Ich starrte nur. Ich bewegte mich gar nicht, stand ganz still. Bitte stirb nicht, tu‘ mir das nicht an. Ich starrte nur und war immer noch so beschissen egoistisch. Bitte stirb nicht. Bitte stirb nicht. Ich bin noch so jung. Bitte tu‘ mir das nicht an. Ich wollte doch nicht. Ich wusste doch nicht. Bitte. „He asked this girl something but she refused to talk to him.“, sagte eine ältere Frau. Bitte stirb nicht. Sie zeigen schon auf mich.</p>
<p>Wie wir aus dem Bus gestiegen sind, weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur noch, dass wir irgendwann vor einem abgefuckten Kiosk standen. Ich starrte immer noch. Der Bus war weggefahren. Mit dem Mann, der immer noch krampfte. Der Schaum vor seinem Mund hatte sich mittlerweile orange gefärbt, das weiß ich noch. Ich starrte immer noch. Ob er es wohl geschafft hat? Ob er wohl noch lebt? Du fragtest damals: „Was hat er dich gefragt?“ „Ich weiß es nicht.“, sagte ich dir. Es war Wasser. Er fragte nur nach einem Schluck Wasser.</p>
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		<title>Black Swan &#8211; Ich rezensiere nicht, ich sage, wie ich&#8217;s fand.</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 15:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte ist denkbar einfach. Schwanensee. Unschuldslamm und  Primaballerina Nina (Natalie Portman) ist durch Fleiß und gute Technik die perfekte Besetzung für den weißen Schwan &#8211; unschuldig, rein, perfekte Technik. Für die dunkle Seite der Geschichte, den schwarzen Schwan, sind allerdings Dinge erforderlich, die sich nicht einfach antrainieren lassen &#8211; Leidenschaft, Feuer, Verführungskunst. Dinge, die [...]]]></description>
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	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/01/Black-Swan-natalie-portman-mask-black-swan-600x302.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Die Geschichte ist denkbar einfach. Schwanensee. Unschuldslamm und  Primaballerina Nina (Natalie Portman) ist durch Fleiß und gute Technik die perfekte Besetzung für den weißen Schwan &#8211; unschuldig, rein, perfekte Technik. Für die dunkle Seite der Geschichte, den schwarzen Schwan, sind allerdings Dinge erforderlich, die sich nicht einfach antrainieren lassen &#8211; Leidenschaft, Feuer, Verführungskunst. Dinge, die Nina nicht hat, aber die perfekt, ganz zufällig von der neuen Balleteuse des Ensembles, Lily (Mila Kunis), verkörpert werden. Naja, letztendlich bekommt sie die Rolle, wird aber immer verfolgt von der Angst nicht gut genug zu sein und ihre &#8220;schwarze Seite&#8221; nicht finden zu können.</p>
<p>Der Film ist eine Ansammlung von Ballettklischees. Kontrollsüchtige Mutter, die ihre eigene Ballettkarriere für die Tochter aufgegeben hat, überehrgeizige, frigide Ballettjungfrau, magersüchtige, kotzende Mädchen und eine spindeldürre Natalie Portman, der ekelhafte Choreograf, der die Tänzerinnen dort betatschen möchte, Konkurrenzdruck und Zickenkrieg unter den Balletteusen,&#8230;</p>
<p>Wegen der Story sollte man wirklich nicht in den Film gehen, meiner Meinung nach besitzt dieser Film keine richtige Story, wer allerdings auf Ballett oder Natalie Portman steht (Lesbensexszene), für den könnte der Film wirklich unterhaltsam sein. Die Inszenierung ist gut, wenn auch relativ unsensibel inszeniert. Leise Töne werden in dem Film nicht gesprochen, eher werden einem Bilder auf die Augen geschmissen und Metaphern bis ins letzte ausgereizt. Das ist nett, aber lässt keine Emotion entstehen, und ist dann irgendwie nicht mehr als Unterhaltung. Natalie Portmans Leistung muss man allerdings anerkennen, sie spielt das überehrgeizige Naivchen ohne Leben sehr authentisch. Außerdem sollte man positiv erwähnen, dass der Film zeigt, wie hart und auch körperlich anstrengend Ballett ist. Vielleicht zeigt dies endlich einmal allen Idioten, dass Ballett ein richtiger Sport ist und man dafür mehr braucht als 10 kg Untergewicht. Und vielleicht macht es Ballett auch noch einmal populärer.</p>
<p>&#8220;<a target="_blank" href="http://www.critic.de/film/black-swan-2353/" >Black Swan</a> zu einem Meisterwerk hoher Filmkunst zu verklären wird ihm laut Till Kadritzke &#8216;ebensowenig gerecht wie das auftrumpfende Insistieren auf seinen unstrittigen Schwächen.&#8217;&#8221;</p>
<p>Natalie, du bist süß und so. Vielleicht kriegst du ja den Oscar und so. Der Rest ist nur geht so.</p>
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		<title>Pogomix!</title>
		<link>http://www.abgeschirmt.com/pogomix</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 13:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<description><![CDATA[Stellt euch vor, es geht ein junger Typ auf Weltreise und macht zu jedem Reiseziel einen persönlichen, speziellen Remix. Stellt euch vor, er schneidet dazu auch noch Videos, die die Stimmung einfangen. Und jetzt stellt euch auch noch vor, dass das alles irgendwie super ist. Ihr seid bei Pogo. Angefangen hat er als pickliger Teenager [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/01/NY1.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Stellt euch vor, es geht ein junger Typ auf Weltreise und macht zu jedem Reiseziel einen persönlichen, speziellen Remix. Stellt euch vor, er schneidet dazu auch noch Videos, die die Stimmung einfangen. Und jetzt stellt euch auch noch vor, dass das alles irgendwie super ist.</p>
<p>Ihr seid bei <a target="_blank" href="http://www.pogomix.net/" >Pogo</a>. Angefangen hat er als pickliger Teenager Nick Bertke mit selbstgeschnittenen <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/user/Fagottron" >Youtube-Videos</a> und arbeitete mittlerweile, nachdem sein Remixvideo zum Disneyfilm &#8220;Alice im Wunderland&#8221; ein absoluter Youtube-Renner wurde, schon für Disney und Pixar. Momentan, wie eingangs erwähnt, reist er durch die ganze Welt, um unter dem Titel &#8220;World Remixes&#8221; Musikstückelchen zu finden, die er neu zusammensetzen kann, um immer mehr coole Remixes zu produzieren. Unterstützen könnt ihr ihn auf seiner Reise auf seiner <a target="_blank" href="http://www.pogomix.net/" >Homepage</a>.</p>
<p>Alice</p>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/pogomix" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Joburg Jam</p>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/pogomix" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Upular</p>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/pogomix" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Außerdem mixte er &#8216;mal soeben einen ziemlich kitschigen <a target="_blank" href="http://www.pogomix.net/ocarina-of-time-remakes" >Zelda-Soundtrack</a> zusammen, der allen Nintendofreaks wahrscheinlich kleine Herzchen in die Augen treibt.</p>
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		<title>Tu me manques&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 19:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<category><![CDATA[Guadeloupe]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor rund einem Jahr hatte ich alles richtig gemacht. Ich lebte auf einer Karibikinsel, verbrachte Tage damit Ti Punch, also Rum, zu trinken, und am Strand in der Sonne zu liegen. So überstand ich den Winter. Das war ziemlich klug von mir. Denn während ich die Sonne, die Strände und das Leben genoss, versank Deutschland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/01/CIMG6990-e1299008902573.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Vor rund einem Jahr hatte ich alles richtig gemacht. Ich lebte auf einer Karibikinsel, verbrachte Tage damit Ti Punch, also Rum, zu trinken, und am Strand in der Sonne zu liegen. So überstand ich den Winter. Das war ziemlich klug von mir. Denn während ich die Sonne, die Strände und das Leben genoss, versank Deutschland zu dieser Zeit im Schneechaos Nummer Eins. Umso härter schlug mir der Winter dieses Jahr mit seiner Eis- und Schneefaust ins Gesicht.</p>
<p>Und je kälter es wurde, desto mehr musste ich an die Zeit denken, die ich dort verbracht habe. An die Zeit, in der wir alle zusammen, fast wie in einer linken Hippiekommune zusammenlebten. Wir machten alles zusammen. Essen, Schlafen, baden, Freunde&#8230;alles. Für mich hätte ich ewig in dieser Konstellation zusammenwohnen können und sehr oft vermisse ich diese Art von Nähe. Es war ein Gefühl, wie wenn man noch einmal fünfzehn ist, und alles einem leicht erscheint und man stundenlang, tagelang, ausschließlich mit seinen Freunden verbringen kann. Vielleicht war es das letzte mal in unseren Leben, dass Freundschaft so sein wird. Ohne Hürden. Ohne Hektik.</p>
<p>Guadeloupe ist sehr klein, selbst in der Haupstadt Pointe-à-Pître leben nur ca. 75000 Menschen. Die anderen Gebiete sind praktisch nur Dörfer, kulturelle Angebote gab es beinahe keine, oder sie waren von Touristen besiedelt. In der Regel war das schön. Guadeloupe besteht aus zwei Inselteilen, die in der Mitte verbunden sind. Man kann es sich vorstellen wie einen Schmetterling. Le Papillon. Die eine Inselhälfte, Grand Terre, ist flach und man findet dort viele weiße Sandstrände wie aus dem Märchenbuch, Weiden und die größten Touristenorte. Die andere Hälfte hingegen besteht aus einem Vulkan, La Souffrière, welcher noch aktiv ist, und besteht praktisch nur aus Regenwald. Dort lebten wir. Auf dem Vulkan sozusagen. Nicht am Fuße des Vulkans, nein, in einem kleinen Dorf am Hang des Vulkans. Wir sahen ihn jeden Tag und es war wunderschön. Wir lebten dort quasi mit sechs Mädchen in einem Haus. In der Hippiekommune.</p>
<p>Unser Leben bestand daraus, Ausflüge an Strände und die Natur zu machen und Zeit miteinander zu verbringen. Zu Beginn auch aus etwas Uni. Wir sahen die ganze Insel mehrmals. Wir bestiegen den Vulkan. Wir spielten wie Kleinkinder in den Wellen. Wir spielten Verstecken im Dunkeln. Wir redeten und redeten.</p>
<p>Und jetzt bekomme ich von einem Freund, der uns damals besuchte, einen Fotokalender. Die Fotos sind weder besonders persönlich, noch besonders besonders.  Aber für mich zeigen sie wie schön die Insel ist. Und sie stehen für alles, was ich vermisse. Sie zeigen orange Sonnenuntergänge, die hinter Gardinen aus Palmen verschwinden. Sie zeigen Fischer, die vor der wilden Brandung mit einem Netz fischen. Sie zeigen, wie viele, unendliche viele, Sterne dort am Himmel zu sehen waren. An einem Himmel, der nur selten Wolken zeigte. Sie zeigen wie unheimlich grün der Regenwald war und wie klar das Wasser war, dass sich dort unter laut herabbrausenden Wasserfällen sammelt. Sie zeigen die Kultur. Sie zeigen, die Kultur, die zwischen Europa und der Karibik schwangt.</p>
<p>Da Guadeloupe ein Überseedépartement Frankreichs ist, sind die französischen Einflüsse kaum zu übersehen. Guadeloupe hat einerseits viele karibische Einflüsse, wirkt allerdings, andererseits, im Vergleich zu anderen Karibikländern, sehr europäisch. Es ist nicht rückständig. Es ist, entgegen mancher Meinungen, kein Entwicklungsland. Und man bekommt dort, wenn man genug Geld hat, alle Produkte, die man auch in Frankreich finden kann. Vom Camembert bis hin zu Kleidung. Die Vermischung der europäischen und der karibischen Kultur machen das Land sehr speziell. So kann man auf der Insel überall freilaufende, braune, dicke Kühe sehen, aber gleichzeitig auch Sushi im Supermarkt kaufen. Die Frauen sind selbstbewusst und betonen gerne ihren dicken Po, können aber mit größtem Ehrgeiz ihre Karriere anstreben. Alles besteht aus diesem Kulturmix. Überall sieht man schwarz-weiße Paare und doch ist Rassismus unterschwellig doch manchmal ein Problem.</p>
<p>Ich vermisse das alles. Ich weiß nicht, ob ich die Kultur vermisse, oder unsere gemeinsame Zeit. Vermisse ich die Entspanntheit, die ich damals hatte, oder das Land? Im Grunde ist es egal, es fehlt mir und ich stecke bis zum Hals in der Fernwehscheiße. Ich habe dort so vieles gelernt, auch wenn ich diese Dinge nicht aufzählen kann. Und wenn ich auch nicht anders bin, so fühl ich mich doch zumindest anders. Ich will das nicht mehr missen, aber das vermissen, obwohl man doch zuhause ist, das ist schlimm. Es war eine schöne Zeit.  Tu me manques, Guadeloupe, beaucoup.</p>
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		<title>Schneeflocken auf der Zunge</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 18:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Dicke Schneeflocken ließen sich im Licht treiben. Sie sah nach oben in die kleine Laternensonne, die das Dunkel erhellte. Wie Sterne kreisten die Flocken glitzernd um die Straßenlaterne. Ihr war kalt und ihr Atem erstarrte vor Kälte sogleich zu kleinen Tröpfchen. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Sie spielte damit. Sie hatte Lust albern zu sein und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/01/schneehaus.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Dicke Schneeflocken ließen sich im Licht treiben. Sie sah nach oben in die kleine Laternensonne, die das Dunkel erhellte. Wie Sterne kreisten die Flocken glitzernd um die Straßenlaterne. Ihr war kalt und ihr Atem erstarrte vor Kälte sogleich zu kleinen Tröpfchen. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Sie spielte damit. Sie hatte Lust albern zu sein und sah die Flocken tanzen. Nach oben schauend, grinsend, streckte sie die Zunge heraus und versuchte die müden Tänzer aufzufangen. Diese wärmten sich an ihrer Zunge und gaben ihre kleine kalte Stiche, die sie kitzelten. Sie war gerührt von der Szene, die sie darbot. Sie wollte diese Szene weiterspielen, weil ihr so warm wurde.</p>
<p>Es erinnerte sie daran, wie sie als kleines Kind war. Es kamen Bilder hoch von einem Sommertag, warm und frei. Damals saß sie wie immer auf der Schaukel und versuchte endlich so hoch zu schaukeln, dass sie sich überschlagen würde. Sie erreichte ihr Ziel nie, obwohl sie die Bewegung mit einem unheimlichen Ernst ausführte. Und obwohl sie jetzt fror, dachte sie daran, an die Wärme. Obwohl sie fror, wollte sie sich so unbeschwert fühlen wie damals und streckte ihre Zunge noch weiter hinaus, so weit sie konnte. In diesem Moment war sie frei und gedankenlos. Sie kam zu sich und wurde sich ihrer lächerlichen Darbietung bewusst. Das muss aufhören. Sie schüttelte das Kind ab und ging schnellen Schrittes weiter. Zu große Schritte für das Kind. Das Kind kam nicht hinterher. Es kam einfach nicht hinterher. So wie es nie hinterher kommt und alle immer erwachsen spielen. Wo doch jeder weiß, dass erwachsen sein kein Zustand ist, den man erreicht, sondern eine Haltung des Ernstes. Ein Zulassen von Pflichten und Sorgen. Das Aufdrängen von Disziplin und das Verdrängen von Dingen, die faszinierend sind.</p>
<p>„Wann habe ich die Faszination verloren?“, fragte sie sich. „Wann wurde die Welt so mittelmäßig?“ Keine Antwort. Sie lief weiter, damit die Erinnerung sie nicht einholen konnte. Einholen bedeutet Nostalgie. Nostalgie bedeutet Entfernen vom Jetzt, und stellt die größte Zeitverschwendung dar, die es gibt. Wir müssen weiter und weiter. Die Zeit vergeht schneller, je älter man wird, weil die Begeisterung fehlt und man das vermisst. Wer nimmt einem das und warum passiert das so heimlich? Sind wir alle nur verkümmerte Kinder? Wenn wir schnell rennen, sind wir dann erwachsen?</p>
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		<title>Internet TV x2</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 20:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<category><![CDATA[from wight to wight]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute möchte ich euch zwei Filmchen empfehlen, die jeder der sich Musikliebhaber schimpft, oder Jugendkulturangehöriger ist, einmal angesehen haben sollte. Beide sind sehr unterhaltsam und nehmen sich beide der Kulturbeschau auf besondere Weise an. Man sollte also durchaus die Zeit in dieses Stück Bildung investieren. From Wight to Wight 1970-2010 Arte bietet noch ein paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/01/3560431331_5ce96b3890_z.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Heute möchte ich euch zwei Filmchen empfehlen, die jeder der sich Musikliebhaber schimpft, oder Jugendkulturangehöriger ist, einmal angesehen haben sollte. Beide sind sehr unterhaltsam und nehmen sich beide der Kulturbeschau auf besondere Weise an. Man sollte also durchaus die Zeit in dieses Stück Bildung investieren.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="text-decoration: underline">From Wight to Wight 1970-2010</span></p>
<div>Arte bietet noch ein paar Tage eine<a target="_blank" href="http://videos.arte.tv/de/videos/isle_of_wight_festival_1970_2010-3620042.html" > Doku über das Isle-of-Wight-Festival</a> an. Diese geht von den Jahren 1970 bis 2010. Proganisten sind unter anderem, The Who, The Strokes, Paul McCartney,  und Vampire Weekend. Dabei kombiniert der Film dokumentarisches Material mit Auftritten aus dem Jahr 1970 und denen von 2010. <a target="_blank" href="http://videos.arte.tv/de/videos/isle_of_wight_festival_1970_2010-3620042.html" >Anschauen kann man das sogar über diesen Link.</a></div>
<div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="text-decoration: underline">Speaking in Code</span></p>
<p>Während From Wight To Wight 1970-2010 noch den guten alten Rock zum Thema nimmt, geht es in <a target="_blank" href="http://byte.fm/magazin/blog/2009/09/14/neue-techno-doku-speaking-in-code/" >Speaking in Code</a> um Technokultur und deren Faszination. Infos gibt es <a target="_blank" href="http://www.tanith.org/?p=2125" >hier</a>, Trailer hier:</p>
</div>
<p><span style="text-decoration: underline"><p><a href="http://www.abgeschirmt.com/internet-tv-x2" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></span></p>
<p>Den vollständigen Film findet ihr unter <a target="_blank" href="http://www.servustv.com/cs/Satellite/Article/Speaking-In-Code-011259327182836" >www.servustv.com</a>.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Was Frauen wollen! &#8211; der ultimative Flirtindex.</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 13:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich mag Männer, die irgendwie unnahbar sind. Männer, die einen lockeren Spruch auf den Lippen haben. Männer bei denen du merkst, dass hinter ihrem Lächeln ein mysteriöser, sexy Kern steckt. Irgendein aufregendes Geheimnis, das es zu ergründen gilt. Ich mag es, wenn Männer gut zuhören und zärtlich sind. Ich liebe es, wenn Männer mir Komplimente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/01/13372043_de8ff81483_z.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Ich mag Männer, die irgendwie unnahbar sind. Männer, die einen lockeren Spruch auf den Lippen haben. Männer bei denen du merkst, dass hinter ihrem Lächeln ein mysteriöser, sexy Kern steckt. Irgendein aufregendes Geheimnis, das es zu ergründen gilt. Ich mag es, wenn Männer gut zuhören und zärtlich sind. Ich liebe es, wenn Männer mir Komplimente machen bis ich ganz rot werde, und mich dann in die Seite knuffen.</p>
<p>Ich habe das Gefühl, ich bin nicht die Einzige, die das alles mag. Wahrscheinlich beschrieb ich oben ungefähr den Traummann aller Frauen. Und ich eröffnete das Problem, dass sich daraus ergibt.</p>
<p>Im Freundeskreis hatten wir letztens die megasuperduberernste Diskussion, was Frauen wollen und wieso liebe Männer nicht sexy sind. Gemeinhin nennt man zu liebe Männer anscheinend sogar „lüb“, oder, wie ich mit meinen Freundinnen immer liebevoll zu sagen pflege, „gay“. Wir Mädchen versuchten den Männern also zu erklären, wie Männer auf Frauen attraktiv wirken können; und das Ergebnis war eindeutig. Eindeutig ein absolut wirres Bild von Gegensätzen, die die richtige Mischung eines perfekten Mannes ausmachen sollten. Nicht zu lieb, aber nicht ignorant. Romantisch, aber auf keinen Fall zu klischeehaft. Zuvorkommend, aber nicht zu nachgiebig. Er soll Komplimente machen, aber  im richtigen Moment, und auf keinen Fall soll er nur über das Aussehen sprechen. Er soll die Initiative ergreifen, aber das Mädchen niemals nie mit einem Standardspruch ansprechen. Usw.</p>
<p>Also was wollen Frauen nun? Mario Barth hat die obigen Klischees ja schon alle tausendfach publik gemacht, und auch vorher waren sie kein Geheimnis. Immer noch gibt es keine Lösung. Erstens: Ich glaube, Frauen wissen das meistens selbst nicht. Zweitens: Wissen sie es nicht, weil man es nicht erklären kann, weil es eine irrationale Liste an Wünschen ist. Um dies zu erklären, müsste man Liebe erklären, und das geht nicht.</p>
<p>Dennoch denke ich, gibt es bei vielen deutschen Männern die typischen Flirtfehler, die immer wieder auftreten.</p>
<p>1. Emanzipation ist toll. Emanzipation bedeutet, dass jeder die selben Rechte hat und so leben kann, wie er will. Es bedeutet nicht, dass die Frau beim ersten Date oder überhaupt bezahlt. Es bedeutet nicht, dass man die Rechnung splittet. Das ist einfach ein Ausdruck für Zuneigung. Damit zeigt ihr uns, dass ihr uns mögt und ihr Gentlemen seid, wahrscheinlich die einzigen der heutigen Zeit, und das macht sexy!</p>
<p>2. Allgemeine Höflichkeit. Es ist durchaus ok, wenn Männer Türen aufhalten, Komplimente machen oder aus Umsichtigkeit das neue Lieblingsalbum auf CD brennen. Das nennt man ja fast schon Nächstenliebe, und das gehört in jeden guten Menschen.</p>
<p>3. Keine Sprüche. Flirtsprüche sind ein Synonym für Fauxpas! Folgende Sprüche möchte ich nie wieder, versteht ihr, nie wieder hören! Eine umfangreiche Liste von Dingen, die ihr in jedem Fall unterlassen solltet, findet ihr unter <a target="_blank" href="http://www.flirt-mit-mir.de" >www.flirt-mit-mir.de</a>.</p>
<p>4. Es muss nicht jeder so heiß aussehen wie Jake Gyllenhall, auch wenn das schön wäre. Wir sehen ja auch nicht alle aus wie Natalie Portmann. Aber mann kann doch ein bisschen gepflegt sein, oder? Körperpflege macht dich nicht zu einem oberflächlichem Lackaffen und nicht jedes eklige Detail am eigenen Körper zählt zu seiner Natürlichkeit. Vielleicht auch mal &#8216;nen neuen Pulli kaufen oder so. Oder irgendwie rasieren oder so. Waschen ist auch ganz gut. Irgendwie auch mal Augenbrauen zupfen&#8230;</p>
<p>5. Die Regel „Och, probieren geht über studieren, ich hab nix zu verlieren“ gilt nicht immer. Manchmal ist Zurückhaltung besser als chancenloses Anmachen. Und seid beim Flirten nicht betrunken, bitte. Das wär doch mal schön.</p>
<p>6. Nicht jedes Mädchen, das mit euch spricht und dabei freundlich ist, will mit euch schlafen. Nur als kleiner Tipp.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>So, ansonsten haben wir euch alle ganz, ganz dolle liiiieeeb. *knuff*</p>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/was-frauen-wollen-der-ultimative-flirtindex" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Just Another VVideo Post</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 17:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Bewegtbild en masse. Aufgrund unserer Herbst/Winter-Prokrastination sind es eine ganze Menge Musikvideos geworden. Dafür sind diese aber die absolute Speerspitze des Musikfilms, und fast so gut wie zu alten VIVA 2 Zeiten, in denen Markus Kavka noch lange Haare trug und Ulmen witzig war. The Streets &#8211; Going Through Hell Flying Lotus &#8211; Kill your [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/01/flying-lotus-kill-your-co-workers-video-3d-characters-download1.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Bewegtbild en masse. Aufgrund unserer Herbst/Winter-Prokrastination sind es eine ganze Menge Musikvideos geworden. Dafür sind diese aber die absolute Speerspitze des Musikfilms, und fast so gut wie zu alten VIVA 2 Zeiten, in denen Markus Kavka noch lange Haare trug und Ulmen witzig war.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div>The Streets &#8211; Going Through Hell</div>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/just-another-vvideo-post-4" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Flying Lotus &#8211; Kill your Co-Workers</p>
<div><p><a href="http://www.abgeschirmt.com/just-another-vvideo-post-4" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></div>
<div>Discodeine &#8211; Synchronize feat. Jarvis Cocker</div>
<div><p><a href="http://www.abgeschirmt.com/just-another-vvideo-post-4" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></div>
<div>Gorillaz &#8211; On Melancholy Hill</div>
<div><p><a href="http://www.abgeschirmt.com/just-another-vvideo-post-4" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></div>
<p>James Blake &#8211; Limit to your Love</p>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/just-another-vvideo-post-4" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Massive Attack &#8211; Saturday Come Slow</p>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/just-another-vvideo-post-4" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Look at what the light did now.</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 13:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wow, Weihnachten ist schon wieder fast zwei Wochen her und wir freuen uns immer noch über unsere Geschenke. Dieses Jahr hielt Alex&#8217; Weihnachtsmann für uns ein gutes Geschenk bereit: Die Dokumentation um das künstlerische Arbeiten der Musikerin Feist &#8220;Look at what the light did now&#8221;. Feist, die süße Stimme unserer weindurchtränkten Melancholieabende, berührt uns mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/01/2543189646_b9a8e8d4ca_z.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Wow, Weihnachten ist schon wieder fast zwei Wochen her und wir freuen uns immer noch über unsere Geschenke. Dieses Jahr hielt <a target="_blank" href="http://www.twitter.com/alexandergerard" >Alex&#8217;</a> Weihnachtsmann für uns ein gutes Geschenk bereit: Die Dokumentation um das künstlerische Arbeiten der Musikerin <a target="_blank" href="http://www.feist-music.de/" >Feist</a> &#8220;Look at what the light did now&#8221;.</p>
<p>Feist, die süße Stimme unserer weindurchtränkten Melancholieabende, berührt uns mit Liedern die, knapp am Kitsch vorbei, genau in unser Herz treffen. Die Doku beschreibt wie ihr &#8220;Grammy&#8221;-nominiertes Album &#8220;The Reminder&#8221; aufgenommen und die darauffolgende Tour geplant wurde. Besonders im Vordergrund der Betrachtung steht der künstlerische Prozess, die Vorgehensweise und die Zusammenarbeit innerhalb des künstlerischen Teams. Nicht oft zeigen Musikdokumentationen so subtil und viel von der Arbeitsweise eines Künstlers, legen sie ihr Augenmerk doch für gewöhnlich auf lustige Anekdoten der Tourreise.</p>
<p>Es ist interessant mit welcher Subtilität auch Feist selbst arbeitet, und dass hinter dem Album &#8220;The Reminder&#8221; ein Team an Musikern steckt (nicht zuletzt Chilly Gonzales), das in einem organischen Prozess mit viel Herzblut und Arbeit ein musikalisches Werk ermöglichen, welches, trotz oder gerade wegen der Gruppendynamik, so intim wirkt. Viele Herzen ergeben eben, so die Rechnung, ein Riesenherz.</p>
<p>Erfrischend auch, dass sich explizit nicht alles nur um Leslie Feist allein dreht, sondern das insbesondere auch die Künstlerinnen, die an der visuellen Umsetzung der Tour beteiligt waren, zu Wort kommen, und der Entstehungsprozess ihrer Arbeiten nachgezeichnet wird. So ist es beeindruckend, mit welch einfachen Mitteln, und mit wie viel Gefühl, gearbeitet wird. Besonders auch, weil ich persönlich prozesshafte Arbeiten immer sehr interessant finde, da sie Raum bieten für spontane Inspirationen. Man spürte, dass das ganze Team sich die Offenheit bewahrt hat, neue Dinge auszuprobieren und Unkonformelles einfach stehen zu lassen. Deswegen passt der Titel der Dokumentation auch so perfekt. Look at what the light did now. Wie kleine Kinder, die zum ersten mal durch ein Kristallglas gucken, und bewundern wie sich das Licht in tausend Farben bricht, kann man sehen, wie sich alles verändert und wie ein künstlerischer Prozess funktioniert.</p>
<p>Das ist interessant und unterhaltsam. Und wie alles von Feist, erinnert es an eine moderne Alltagspipilangstrumpf. Und dann muss man automatisch lächeln, und freut sich, dass es noch kleine Bohème-Damen gibt. Zusätzlich findet man auf der DVD noch Musikvdeos von einigen Liedern (u.a. 1,2,3,4 und My moon, my man) und einige Zusatzinterviews. Schaut es euch an und sagt uns wie ihr es findet. Ich gebe volle Punktzahl für das Riesenherz. Und das, obwohl ich Tourdokus eigentlich schweinelangweilig finde!</p>
<p>Trailer<a target="_blank" href="http://www.listentofeist.com/lawtldn" > hier</a>.</p>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/lookatwhatthelightdidnow" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Persönliche Hitliste 2010: Alex</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 17:16:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da Lea schrieb, dass jeder Trottel eine Hitlist macht, tue ich das natürlich nicht und lasse Lea sich selbst beleidigen. Und da ich eben eine Hitlist auch so doof wie eine 2010 Mindmap finde, werde ich euch mein 2010 mit Buchstaben und Worten näher bringen. In das Jahr 2010 bin buchstäblich von der Karibik aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2011/01/5316269759_4c55754e37_z.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Da Lea schrieb, dass jeder Trottel eine Hitlist macht, tue ich das natürlich nicht und lasse Lea sich selbst beleidigen. Und da ich eben eine Hitlist auch so doof wie eine 2010 Mindmap finde, werde ich euch mein 2010 mit Buchstaben und Worten näher bringen.</p>
<div>
<p>In das Jahr 2010 bin buchstäblich von der Karibik aus hineingelandet. War bei Lea in Guadeloupe zu Besuch, um auch ein wenig von ihrem Auslandsemester (Urlaub) zu profitieren. Und die Karibik war halt Kanu fahren, Schnorcheln im Meer, am Strand mit schwarzem Sand liegen, am Strand mit gelben Sand liegen, am Strand mit super hohen Wellen liegen, Silverster bei irgendeinem Schnösel am und im Pool feiern usw.</p>
<p>Ansonsten war 2010 das übliche Zeug. Gute Partys, Festivals, Konzerte, Betrinken, betrunken sein und meine neues <a target="_blank" href="http://www.welt-der-wuerfel.de/maexchen/" >Lieblingstrinkspiel Lügenmäxchen</a>.</p>
<p><strong>Konzerttechnisch</strong> waren <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=yK_IyLEo6o4&amp;feature=related" >Beach House</a> im Spiegelzelt auf dem Haldern Pop und <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=QB1_5ava98g" >2ManyDj’s</a> im Dortmunder Westfalenpark etwas Besonderes. Die wahrscheinlich coolste Sau 2010 war mein Chauvibruder Kanye West, dem mit dem unterm Artikel eingebetteten Auftritten, und dem dazugehörigen Hyperalbum “My Beatiful Dark Twisted Fantasy” gleich mehrere Geniestreiche gelangen.</p>
<p><strong>Musikalisch</strong> hatte 2010 so einiges zu bieten. Meine liebsten Alben wären da so <a target="_blank" href="http://www.laut.de/Ariel-Pinks-Haunted-Graffiti/Before-Today-(Album)" >Ariel Pink’s &#8220;Before Today</a>&#8220;, <a target="_blank" href="http://www.myspace.com/deerhunter" >Deerhunter’s</a> &#8220;Halcyon Digest&#8221; und <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=Yq_tDOFU5tY" >Caribou’</a>s &#8220;Swim&#8221;.</p>
<p>Der <strong>beste Film</strong> war eindeutig <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=9N-1TzSGzL8" >Toy Story 3</a>. Allein schon wegen dem rosa Teddybären Lotso als Bösewicht. Irgendwie hab ich das Gefühl 2010 ständig im Kino gewesen zu sein, ohne irgendwas bahnbrechendes gesehen zu haben. Und so là là waren da halt noch The Social Network und Harry Potter und Inception.</p>
<p>Die <strong>beste Serie</strong> war “Six Feet Under” bei dieser es Lea geschafft hat, ohne Unterbrechung, eine ganze Staffel durchzuheulen.</p>
<p>Und die <strong>besten Blogs</strong> sind <a target="_blank" href="http://uarrr.org" >UARRR</a> und <a target="_blank" href="http://www.amypink.com" >Amy &amp; Pink</a>. Uarrr wegen seiner tollen Arroganz und großen Schnauze (mag ich) und Amy &amp; Pink weil sie eine Brust noch zu wertschätzen wissen. Prost Neujahr.</p>
</div>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/personliche-hitliste-2010-alex" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/personliche-hitliste-2010-alex" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Persönliche Hitliste 2010: Lea</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 17:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder Trottel macht eine Hitlist &#8211; wir auch. Natürlich müssen wir, als loserhafte Mitläufer, auch den ganzen Quatsch mitmachen, und euch uninteressierten Lesern unsere persönliche Hitliste präsentieren. Naja, und weil hier jeder seine eigenen Kategorien haben will (Alex wollte auf &#8220;Bester Porno&#8221; nicht verzichten), kriegt auch jeder seinen eigenen beschissenen Beitrag. Leserbashing galore! Weil wir&#8217;s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2010/12/POLA_3450_11683070641_l.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Jeder Trottel macht eine Hitlist &#8211; wir auch. Natürlich müssen wir, als loserhafte Mitläufer, auch den ganzen Quatsch mitmachen, und euch uninteressierten Lesern unsere persönliche Hitliste präsentieren. Naja, und weil hier jeder seine eigenen Kategorien haben will (Alex wollte auf &#8220;Bester Porno&#8221; nicht verzichten), kriegt auch jeder seinen eigenen beschissenen Beitrag. Leserbashing galore! Weil wir&#8217;s können.</p>
<p><strong>Beste Musik</strong></p>
<p>Ich höre nicht viele Alben, aber die, die ich höre, höre ich sehr intensiv und in Dauerschleife bis die Ohren bluten. Habe ich mich erst einmal in ein Album/einen Song verliebt, gibt es kein Halten mehr und er ist für immer in meinem Herzen. Etwas anderes zu hören, käme da quasi einem Ehebruch gleich. Mein Schatz dieses Jahr:<a target="_blank" href="http://www.arcadefire.com/the-suburbs-video/" > Arcade Fire &#8211; The Suburbs</a>. Weil wegen Jugendnostalgie und so. Ich könnte jetzt tausend Gründe nennen, warum jeder, der mal eine Kindheit hatte, das gut finden muss, aber das würde den Rahmen sprengen. Stattdessen gebt ihr jetzt alle eure gestreetviewte Heimat ein: <a target="_blank" href="http://www.thewildernessdowntown.com/" >thewildernessdowntown.com</a></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.thewildernessdowntown.com/" ></a><p><a href="http://www.abgeschirmt.com/personliche-hitliste-2010-lea" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Bester Film</strong></p>
<p>Mein Filmwissen beschränkt sich auf circa zehn nachträglich eingefärbte Heimatfilme, die ich gucken musste, weil meine Mutter mich zwang (Sissi, Heidi, Der kleine Lord,&#8230;) und ein paar Filmen, die ich guckte, um irgendwas mit Jungs zu machen. Diesjähriger Topfilm: <a target="_blank" href="http://www.dasweisseband.x-verleih.de/" >Das weiße Band</a>. Besser geht es nicht. Die ältere Dame, die im Kino neben mir saß, hat zwar nichts verstanden, was ich an ihren dazwischengeflüsterten Fragen merkte, aber diejenigen, die der Handlung folgen konnten, müssen ihn gut finden. Danach fühlt man sich total eklig und die riesigen Augen von dem kleinen Jungen, der seinem Vater seinen Vogel schenkt, um ihn zu trösten, bleiben einfach im Kopf hängen. Beeindruckenst.</p>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/personliche-hitliste-2010-lea" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Beste Serie</strong></p>
<p>Oh mein Gott, sie hat mein Leben verändert. <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Six_Feet_Under_–_Gestorben_wird_immer" >SIX FEET UNDER</a>! Nein, es geht nicht noch pathetischer! Auch wenn mittlerweile alle genervt sind, weil ich von nichts anderem mehr rede, als von meinen neuen Freunden auf Cellu&#8230;Internet. Ist auch keine Serie aus diesem Jahr, ich weiß. Trotzdem wird sie für alle Zeiten, ewig, die beste Serie sein. Für immer! In fünf Staffeln vereint diese Serie einfach alles, worum es im Leben geht: Liebe, Tod, Sinn des Lebens&#8230; wird dort alles erklärt. Ist also quasi Allgemeinbildung. Und ich geh mir jetzt Pappaufsteller von den Figuren ersteigern&#8230;</p>
<p><strong>Bestes Buch</strong></p>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/ausgelesen-nick-cave-und-die-eselin-sah-den-engel" >Nick Cave &#8211; Und die Eselin sah den Engel</a>. Und das sogar noch vor meinem geliebten John Irving, Der Bücherdiebin und diesem, äh, Sarairgendwas.</p>
<p><strong>Bestes Konzert</strong></p>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/eels-live-im-paradisoamsterdam" >Eeels im Paradiso</a> in Amsterdam. Muss ich jetzt allein deswegen erwähnen, weil es die teuersten 24 Stunden meines Lebens waren. Und damit die Nacht auf der Straße gerechtfertigt ist. Und die anschließende Erkältung. Aber es war auch so toll. Wegen dem Kirchencharakter. Und weil wir irgendwie trotzdem Spaß hatten. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt als der Burger King zumachte und wir draußen auf einer Parkbank saßen.</p>
<p><strong>Bester Moment</strong></p>
<p>Der Moment als ich auf deinen Schultern tanzte, manche schliefen und der dritte auf schlechte Elektromusik Luftgitarre spielte.</p>
<p><strong>Bester Blog</strong></p>
<p>Ich find Blogs generell scheiße! Dennoch soll dieser Platz genutzt werden, um unseren Knuddelwuddelfreunden von <a target="_blank" href="http://www.amypink.com" >Amy&amp;Pink</a> für ihre phänomenale Unterstützung danken. Irgendwann revanchieren wir uns mit einem LKW voll Käsekuchen und massenhaften Japanerinnen mit richtig dicken Brüsten. &lt;3</p>
<p><strong><br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Wir sind spießig und lieben euch alle!</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 14:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hi, ihr kleinen Schnubbis! Es ist Weihnachten! Nee, echt jetzt. Schon wieder ist ein Jahr vorbei und wir haben den unglaublichen Einkaufs-Advents-Weihnachtsfeierei-Stress doch irgendwie überlebt. Wir haben viel zu viel für Geschenke ausgegeben, sie irgendwie hübsch eingepackt und überreichen sie im Idealfall heute Abend allen unseren Lieben. Genießt diese Zeit in der kollektiv alles still [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2010/12/POLA_16406_12613719092_l.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Hi, ihr kleinen Schnubbis!</p>
<p>Es ist Weihnachten! Nee, echt jetzt. Schon wieder ist ein Jahr vorbei und wir haben den unglaublichen Einkaufs-Advents-Weihnachtsfeierei-Stress doch irgendwie überlebt. Wir haben viel zu viel für Geschenke ausgegeben, sie irgendwie hübsch eingepackt und überreichen sie im Idealfall heute Abend allen unseren Lieben. Genießt diese Zeit in der kollektiv alles still steht. Spielt ein bisschen im Schnee. Schlagt euch den Bauch voll. Streitet euch mit der Familie, vertragt euch wieder und schwelgt in Erinnerungen an früher. Erinnert euch einmal ganz spießig daran wie gut es uns geht. Trotz allem irgendwie.</p>
<p>Und ich liebe, liebe, liebe &#8220;Das Mädchen mit den Schwefelhölzern&#8221;. Deswegen mein Geschenk an euch:</p>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/wir-sind-spiesig-und-lieben-euch-alle" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Wir wünschen euch kleinen Nulpen frohe Weihnachten! Und gutes, fettiges Essen! Und schöne, liebevolle Geschenke! Und schöne Tage! Keinen Streit und so!</p>
<p>Bis bald,</p>
<p>Maxi, Alex und Lea</p>
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		<title>Mutige-Muschis-Montag XII: Coeur de Pirate</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 14:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lang lang ist&#8217;s her, aber wer jetzt dachte, diese Kategorie sei klangheimlich gestorben, der irrt sich und ist ein Sexist. Wir kämpfen weiter für die mutigen Frauen der Welt! Diese Woche die supersüße, supersexy Singer-Songwriterin Coeur de Pirat. Warum muss man sie toll finden? Erst einmal singt sie in der schönsten Sprache der Welt: Französisch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	<img src="http://www.abgeschirmt.com/wp-content/themes/abgeschirmt/library/timthumb.php?src=http://www.abgeschirmt.com/wp-content/uploads/2010/11/piratenherz-540x304.jpg&amp;w=580&amp&amp;zc=1&amp;q=75" alt="This image has no alt text" />
	</p><p>Lang lang ist&#8217;s her, aber wer jetzt dachte, diese Kategorie sei klangheimlich gestorben, der irrt sich und ist ein Sexist. Wir kämpfen weiter für die mutigen Frauen der Welt! Diese Woche die supersüße, supersexy Singer-Songwriterin Coeur de Pirat.</p>
<p>Warum muss man sie toll finden? Erst einmal singt sie in der schönsten Sprache der Welt: Französisch. Französisch ist die Sprache der Liebe und Romantik. Das klingt bei ihr so lockerflockigleicht und unschuldig, dass man meinen könnte, ihre Texte handeln nicht von Liebe, sondern von dem Gefühl von Zuckerwatte auf der Zunge. Und von Sonne auf der Haut. Und genau das brauchen wir in diesen eisigen Tagen, kurz vor Weihnachten, an denen eh schon jeder Zug abgefahren ist. (Haha, Bahnwitze!) Das Jahr ist bald zuende. Genießt die letzten Tage. Hört gute Musik. Liebt Coeur de Pirate. Schwelgt ein bisschen in dieser bittersüßen Stimmung zwischen Hoffnung und Melancholie und schaut dabei den Schneeflöckchen beim Fallen zu. Achja, und lest alle <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/kultur/musik/2010-11/pop-frankreich﻿" >den Artikel hier</a>. Der beschreibt nämlich alles, was sie so süß macht.</p>
<p><a href="http://www.abgeschirmt.com/mutige-muschis-montag-xii-coeur-de-pirate" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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