Flüchtige Begegnungen auf Fluren in öffentlichen Gebäuden. Verstohlene Blicke auf der kalt-nassen Straße vor deinem Haus. Eisiges Winken von Fenster zur Tür. Die gleiche Buslinie an vier von sieben Tagen.
Immer sitzt du in der vorletzten Reihe, wenn ich einsteige. Du schaust nach draußen, hörst Musik, die ich sicherlich auch mag, die wir teilen könnten, aber unsere Leben treffen sich nicht. Dabei brauch ich dich. Weiße Straßenstreifen fliegen vorm Auge vorbei und ich überlege nach Worten, die niemand außer dir verstehen würde. Hunderttausendmal stelle ich mir vor, wie ich dir alle Dinge sage, die in mir schlafen und von denen auch du träumst. Manchmal sage ich sie Anderen in der Hoffnung, sie sagen die Worte, die du sagen würdest, bestimmt sagen würdest, aber sie kennen die richtigen Antworten nicht. Sie sind nicht so wie wir. Nicht so wie du bist. Nicht so wie ich dich in deinem Blick sehe. Weil wenn du nach draußen siehst, ist da dieser selbe Schleier, den ich im Spiegel sehe. Sekundenweise. Bei mir, bei dir.
Bevor ich dich anspreche, bist du schon ausgestiegen. Du schaust zurück, unsere Blicke treffen sich, wir lächeln und morgen wird es wieder so sein, dass du zum Fenster schaust, während ich mich genau vier Reihen vor dir setze, um nicht deinen Blick zu treffen.
Ich weiß, du vermisst mich, honey. Ich weiß, du vermisst mich, obwohl du mich noch nie hattest. Weil du mich noch nie hattest. Denn ich vermiss dich auch. Da ist ein leerer Platz an der Stelle wo jemand wie du fehlt. Komm her, komm hier her und umarme mich nur einmal, gib mir nur einen Kuss auf den Mund. Hinterlass wenigstens eine kleine Spur im luftleeren Raum.
Kleine Hände in großen Händen. Kleine Hände in Händen, die nach Schmieröl riechen. Schmieröl auf kleinen Händen. Sonnenstrahlen brechen sich in Bäumen und du wirbelst ihn herum. Er quiekt noch ...
Ich habe noch nie mein Bestes gegeben. Nein, ich weiß gar nicht was das ist oder wie man das macht. Gerade so eben war immer gut genug. Wie macht man ...
Playhouses Swept away by the river now Confounded Sound it out now Beneath the cigarettes and sugar shit of alcohol breath I can taste the ocean of your tongue Remember ...
Da ist nichts. Ein weißes Blatt Papier, ein Stift, aber die Worte kommen nicht. Bloß kein leeres Blatt akzeptieren, schreibe ich, und streiche es durch. Da sind keine Emotionen, nur ...
Sie schaut in ihre Teetasse, ‘heiße Liebe’, trinkt sie und die Teetasse ist ein Erbstück ihrer Großmutter, meiner Urgroßmutter. Irgendwann wird es meine Teetasse sein und mir Halt geben, wenn ...
Die Jungs und Mädels von VBS teilen meine Liebe zu Gaspar Noé und haben ihn beim Dreh von “Enter The Void” durch Tokios dubiose Sex-Clubs begleitet. Herausgekommen ist eine 3-teilige ...
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